Baum des Jahres 2013

Pflanzung des Baum des Jahres 2013

Kloschwitz/Rößnitz Traditionell pflanzt die Bürgerinitiative zum Schutz der Natur und Umwelt von Gold- bis Rosenbach e. V. jedes Jahr mit Kindern den Baum des Jahres. In diesem Jahr wurde der Wildapfel (Malus sylvestris) auch Holzapfel genannt, gepflanzt. Symbolisch tun dies Kinder aus der Umgebung, welche womöglich heute von einem Steinbruch betroffen wären, wenn Eltern und Großeltern, Nachbarn und Freunde nicht jahrelang dagegen gekämpft hätten. Die Kinder wollen in einer unbeschädigten Natur aufwachsen und setzen mit der jährlichen Baumpflanzung ein Zeichen in der Hoffnung, dass sie selbst nicht noch einmal von Gesteinsabbauplänen betroffen sind.  Vollkommen ausgeschlossen ist das nach wie vor nicht, wachsam bleibt heißt es deshalb weiterhin für die Bürgerinitiative und bloß nicht untätig sein. „Den Harteinwerken wurde die Abbaugenehmigung entzogen aber das Gestein ist immer noch da“, erinnert Peter Luban, Vorsitzender der BI. Das heißt, jeder Zeit könnte ein anderer, finanzkräftiger Investor kommen und versuchen eine Abbaugenehmigung zu erhalten. Für einen neuen Investor wäre es sicherlich ein schwieriger Weg aber dennoch nicht unmöglich. Eine Hürde ist der Landesentwicklungsplan, in diesem ist das Gebiet als „Vorranggebiet für Naturschutz statt früher als „Vorbehaltsgebiet für Gesteinsabbau“ aufgeführt. Der Landesentwicklungsplan ist 10 Jahre gültig, dann werden die Karten neu gemischt. „Uns wurden 10 Jahre geschenkt, diese sollten wir nutzen“ so Luban. Denn natürlich soll das ehemalige Vorbehaltsgebiet für Gesteinsabbau langfristig ein Vorrangebiet für Naturschutz bleiben. Dafür gibt es einen Managementplan für die verschiedenen einzelnen Etappen, dabei ist die jährliche Baumpflanzung nur ein Projekt. Das ganze geschah im Rahmen eines weiteren Arbeitseinsatzes der Bürgerinitiative. 56 Mitglieder arbeiteten gemeinsam an der Anreicherung eines Todholzhaufens und dem Steinlesehaufen. „Die Kinder haben Steine auf den Feld in Eimerchen gelesen und die Eltern brachten sie dann zum Steinlesehaufen. Uns ist wichtig, dass auch die Kinder mit einbezogen werden, sodass die Kleinen einen Bezug zur Natur bekommen“, erklärt Gisela Tempel. Und dabei konnten die Knirpse auch gleich zwei Kröten zwischen den Steinen entdecken, welche wohl im Steinhaufen ein Zuhause gefunden haben. BI-Vorsitzender Peter Luban erklärte, dass die Agrargenossenschaft Kröstau extra das Feld vorher bearbeitet hatte, sodass dort ausreichend Steine zu finden waren und betonte im gleichen Atemzug, dass es viele Helfer sind, welche die Aktionen der Initiative unterstützen. „Wer zu einem Arbeitseinsatz nicht kann, mäht beispielsweise die Wege vorher frei oder kümmert sich um den Erhalt der Schautafel und Wanderhütten, um Transportarbeiten oder um die Verpflegung der Arbeiter.“ „Jeder tut das was er kann und auch wenn manche  Mitglieder vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv mithelfen können, so bringen sie sich mit Ideen ein“ , ergänzt Gisela Tempel und erzählt von Margot Valentin eine von 5 neuen Mitgliedern, die im September der Bürgerinitiative beigetreten sind. Sie wohnt in Bobenneukirchen, ihr es trotz der Entfernung ein Bedürfnis die Einwohner von Rodersdorf, Kloschwitz und Rößnitz zu unterstützen. Jetzt gilt es, eine der nächsten Etappen vorzubereiten, die Streuobstwiese. Diese soll im kommenden Jahr angelegt werden, dafür braucht es natürlich eine gute Planung und ebenso engagierte und starke Helfer. Außerdem ist im kommenden Frühjahr eine Kräuterwanderung geplant. J.S.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Juliane Seiler

Veröffentlicht auch im Vogtland Anzeiger vom 11.10.2013

 

Baum des Jahres 2012

Aufgeregte Kinderstimmen erfüllten am Samstag (13.10.2012) den sonnigen Herbsttag auf dem Eichigt bei Rößnitz. Mit Spaten und Gießkannen ausgerüstet, waren Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern aus Weischlitz, Kloschwitz und Umgebung zusammen gekommen, um den „Baum des Jahres 2012 - die Europäische Lärche“, zu pflanzen.

Baum des Jahres 2011

baumpflanz2011 thumbSeit dem 24. September steht am Eichigt bei Rößnitz, am Rande des ehemals geplanten Gesteinsabbaugebietes, die Elsbeere, der „Baum des Jahres 2011". Kinder aus Weischlitz und Umgebung pflanzten sie als Symbol für die Erhaltung der Natur und Umwelt in unserer schönen Heimat.“Wir wollen den Baum pflegen, regelmäßig gießen und auf ihn aufpassen, damit er groß und stark wird“ versprach Gisela Tempel im Namen der Kinder.